Blick über die Grenze

Bahnersatzverkehr

Die SBB erneuert am Samstag und Sonntag, 10. und 11. November 2018, die Weichen in Gelterkinden. Um die Arbeiten rasch und sicher auszuführen, wird der Streckenabschnitt Sissach-Gelterkinden-Tecknau das ganze Wochenende gesperrt. Dies hat für die Reisenden Umleitungen und Bahnersatz zur Folge.

Viele wollen zur Herbstmesse

Die erste Hälfte der Basler Herbstmesse 2018 verlief reibungslos. Einzig das trübe Wetter sorgte für einen verhaltenen Start. Mit dem Feiertag am 1. November nahm die Messe Fahrt auf und ist seither auf Kurs. Die grösste und älteste Vergnügungsmesse der Schweiz dauert noch bis zum 11. November (Petersplatz mit Hääfelimäärt bis 13. November).

Mit der Wetterbesserung an Allerheiligen nahm auch der Publikumsaufmarsch spürbar zu. Vor allem jetzt am Wochenende strömen die Besucherinnen und Besucher zahlreich auf die sieben Messestandorte, klappern ihre Lieblings-Attraktionen ab und entdecken die diversen Neuigkeiten.

Gute Besucherführung, tolle Neuheiten
Die seit diesem Jahr neuen, knallgelben Wegweiser zu den diversen Messeplätzen verbessern die Besucherführung und helfen vor allem auch auswärtigen Gästen, sich an der Basler Herbstmesse zurechtzufinden. Der «Mäss-Bus», der an den Wochenenden zwischen Kasernenareal, Messeplatz und der «Super 80s»-Messehalle 3 verkehrt, ist dank der auffälligen Verkleidung gut erkennbar und wird gerne genutzt. Die neu fix angegebenen Fahrzeiten sind ein weiterer Pluspunkt dieser Gratisdienstleistung für die Gäste.

Die neuen Bahnen kommen bei den Besucherinnen und Besuchern gut an und ergänzen das altbewährte Angebot. Auf dem Hääfelimäärt stösst das kunstvoll gestaltete neue Eingangstor auf positives Echo.

Informationen zu allen 509 Bahnen, Ständen und Spielgeschäften bietet die kostenlose Smartphone-App «Basler Herbstmesse» (für iOS und Android). Per Filterfunktion lässt sich das Angebot in der App schnell und einfach wunschgemäss eingrenzen und detaillierte Karten zeigen die genauen Standorte aller Attraktionen.

Öffnungszeiten:
Barfüsserplatz, Münsterplatz, Kasernenareal, Messehalle 3:
Sonntag bis Donnerstag, 12.00 bis 22.00 Uhr
Freitag und Samstag, 12.00 bis 23.00 Uhr

Petersplatz mit Hääfelimäärt:
Täglich, 11.00 bis 20.00 Uhr

Messeplatz, Rosentalanlage:
Sonntag bis Donnerstag, 11.00 bis 22.00 Uhr
Freitag und Samstag, 11.00 bis 23.00 Uhr

100 Jahre Selbständigkeit Vorarlberg

Am 3. November 1918, vor genau 100 Jahren, fasste die Provisorische Landesversammlung in Bregenz den Beschluss über die Selbständigkeit des Landes Vorarlberg. Gleichzeitig erfolgte der Beitritt des Landes zur neu entstandenen Republik Deutsch-Österreich. An diesen besonderen Moment, an diesen Geburtstag des Landes, haben Landesregierung und Landtag im Rahmen eines gemeinsamen Festtages am Samstag (3. November) erinnert. Landtagspräsident Harald Sonderegger blickte deshalb zurück: Es gelte die Vergangenheit zu verstehen, um die Zukunft zu gestalten. Landeshauptmann Markus Wallner kündigte die weitere Forcierung zukunftsorientierter Investitionen an, um Vorarlberg optimal für die Zukunft zu rüsten: "Unser Ziel ist es, Vorarlberg langfristig zur lebenswertesten Region Europas zu machen."

Alois Niederstätter, der Direktor des Vorarlberger Landesarchivs, ging anschließend auf das Jahrhundert nach diesem "revolutionären Staatsgründungsakt" ein: von den Nachkriegswahlen 1919 über die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf die stets betont eigenständige Vorarlberger Landespolitik bis hin zur Entwicklung als prosperierender Teil eines vereinten Europas.

Landeshauptmann Wallner rückte Zukunft in den Mittelpunkt

Landeshauptmann Wallner zog eine positive Bilanz über das Jahrhundert der Selbständigkeit: "Vorarlberg hat sich beachtlich entwickelt und wir können zu Recht stolz sein auf das Erreichte. Man sieht eindeutig: Starke Länder sind eine notwendige Voraussetzung für ein starkes Österreich." Er rückte vor allem die Zukunft in den Mittelpunkt und kündigte Investitionen in die diesbezüglich wichtigsten Zukunftsbereiche an, um Vorarlberg langfristig zur lebenswertesten Region Europas zu machen. Als Herausforderung bezeichnete er die in hohem Tempo stattfindende Digitalisierung. "Es liegt an uns, diesen Wandel als Chance zu nützen", so Wallner. Neben der Bedeutung des produzierenden Sektors und der großen Branchenvielfalt innerhalb der heimischen Wirtschaft bekräftigte der Landeshauptmann auch den hohen Stellenwert von Bildung, Ausbildung und Qualifikation. Um den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften decken zu können, müsse sich Vorarlberg noch stärker als Fachkräfteschmiede und Bildungsstandort etablieren. Als weitere wichtige Zukunftsthemen führte er den sozialen Frieden, den Umgang mit der Umwelt und die Notwendigkeit zur Nachhaltigkeit sowie den Zusammenhalt in der Gesellschaft an. Investitionen in all diese Bereiche wären entscheidend, um Vorarlberg erfolgreich weiterzuentwickeln.

Ausstellung und Symposium

Im Rahmen des Festaktes wurde eine Ausstellung des Landesarchivs mit dem Titel "Epochengrenze 1918?" im Landtagfoyer eröffnet, das die Ereignisse und Entwicklungen vor 100 Jahren informativ und plastisch aufarbeitet. Am Nachmittag fand ein Symposium unter dem Titel "Die Länder und der neue Staat - 1918 bis 2018" statt. Zum Auftakt des Symposiums präsentierte Alois Niederstätter das von ihm eigens zum Jubiläum verfasste Buch "100 Jahre selbständiges Land Vorarlberg". Die nachfolgenden Fachvorträge beleuchteten die vielschichtigen Aspekte der 100-jährigen Selbstständigkeit Vorarlbergs: So sprach Anna Gamper (Universität Innsbruck) über "Entstehung und Constitutional Engineering des Bundesstaats", Martin P. Schennach (Universität Innsbruck) referierte über "Die Staatsgründung 1918 und die Länder", Ulrich Nachbaur (Vorarlberger Landesarchiv) widmete sich dem 3. November 1918 in Vorarlberg und Ewald Wiederin (Universität Wien) zeichnete den Weg "Von der Staatsgründung 1918 zur Bundesverfassung 1920".


Gemeinde erwartet Defizit im Haushalt

Die Planergebnisse des Riehener Finanzhaushalts 2019 bis 2022 lassen jährliche Defizite von 4,5 bis zu 5,2 Millionen Franken erwarten. Die prognostizierten Defizite sind auf der Kostenseite überwiegend durch steigende Kinder- und Fallzahlen im Bildungs- und Sozialbereich verursacht. Auf der Einnahmenseite wird, unter Berücksichtigung der durch den Einwohnerrat im Dezember 2016 beschlossenen Steuersenkung, mit einem soliden Wachstum gerechnet, welches jedoch die aktuelle Kostenentwicklung nicht auszugleichen vermag. Der Gemeinderat beantragt dennoch, für das Jahr 2019 den Steuersatz unverändert zu belassen.Die für die Planperiode 2019 bis 2022 prognostizierten Defizite sind im Wesentlichen auf die durch die Steuersenkung ab dem Steuerjahr 2017 reduzierten Steuererlöse und auf Kostenentwicklungen in den Bereichen Bildung und Familie sowie Gesundheit und Soziales zurückzuführen. Die Mehrkosten sind auf Faktoren zurückzuführen, welche durch die Gemeinde kaum beeinflusst werden können: Einerseits sind es steigende Schülerzahlen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Personal- und Infrastrukturkosten. Und andererseits müssen in den Bereichen Ergänzungsleistungen, Alterspflege und Sozialhilfe aufgrund von steigenden Fallzahlen erhebliche Mehrkosten finanziert werden. Hinzu kommt die höhere Restfinanzierung der Pflegekosten, da seit Anfang 2018 die Pflegeheime und Spitexdienste die Kosten für Pflegematerialien aufgrund eines Entscheids des Bundesverwaltungsgerichts vom September 2017 nicht mehr den Krankenkassen verrechnen dürfen, müssen die sogenannten Restfinanzierer, also Kantone und Gemeinden, vollumfänglich für Pflegematerial aufkommen.Die geplanten allgemeinen Overheadkosten der Gemeinde verzeichnen keine Kostensteigerung und liegen gesamthaft leicht unter jenen der letzten Geschäftsberichte. Die Personalkosten der Gemeinde sind, bedingt durch die direkte Abhängigkeit vom Anstieg der Kinder- und Fallzahlen hauptsächlich in den Bereichen Bildung und Soziales, angestiegen.Auf der Einnahmenseite sind die prognostizierten Steuererlöse gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 aufgrund der Neukalibrierung des innerkantonalen Finanz- und Lastenausgleichs zwischen Basel-Stadt und den Gemeinden zum Ausgleich für die übernommenen Aufgaben zwar angestiegen (vgl. Einwohnerrat vom Mai 2016; Nummer 14-18.080.01). Durch die vom Riehener Einwohnerrat im Dezember 2016 beschlossene Steuersenkung wurden diese Steuermehrerlöse indessen verringert. Noch nicht in der Steuerschätzung berücksichtigt sind die allfälligen Auswirkungen der Steuervorlage 17, die weitere Einnahmenausfälle in der Grössenordnung von rund 2,5 Mio. Franken zur Folge haben könnte.Die Liquidität der Gemeinde dürfte aufgrund der traditionell hohen Steuervorauszahlungen gesichert bleiben, die nicht zuletzt dank einem attraktiven Vergütungszins rege getätigt werden. Eine Defizitperiode in prognostizierter Höhe könnte über das vorhandene Eigenkapital aufgefangen werden, umso mehr, als die effektiven Steuereinnahmen in den

2vergangenen Geschäftsjahren wiederholt durch ausserordentliche Effekte verbessert wurden. Sollte sich wegen des Ausbleibens solcher Effekte künftig ein dauerhaftes strukturelles Defizit entwickeln, so wäre nicht nur die Einnahmen- sondern auch die Ausgabenseite der Gemeinde einer intensiveren Prüfung zu unterziehen.Aus diesen Gründen beantragt der Gemeinderat dem Einwohnerrat den Steuerfuss für das Jahr 2019 unverändert zu belassen.Der Politikplan wird in der Einwohnerratssitzung vom 12. Dezember 2018 behandelt. Er ist auf dem Internet publiziert (https://www.riehen.ch/gemeinde-riehen/politik/schwerpunkte-der-politik/politikplan).

Rampenverkauf von veraltetem Küchenmaterial des Zivilschutzes

Die Zivilschutzorganisation Basel-Stadt führt am Donnerstag, 8. November 2018, einen Rampenverkauf von überzähligem und veraltetem Küchenmaterial durch. Sie hat im Zusammenhang mit dem Projekt «Zivilschutzmateriallager und Organisationsplatz Scherkessel» ihre Lagebestände bereinigt. Den umgebauten Zivilschutz-Standort bei der Autobahn kann die Abteilung Militär und Zivilschutz der Rettung Basel-Stadt im November 2018 nach neunmonatiger Bauzeit in Betrieb nehmen.

Durch diesen Umbau des Standortes Scherkessel - er findet sich an der Gellertstrasse 228 - erhält der Basler Zivilschutzes einen modernen Organisationsplatz und ein weitgehend zentralisiertes Materiallager. Im Gegenzug sind verschiedene Aussenstandorte aufgehoben worden. Der Zivilschutz vereinfacht so seine Prozesse sowie im Ereignisfall die Einsatzbereitschaft. Verbessern lassen sich sodann der Materialunterhalt und die Materialbewirtschaftung. Aufgrund der veränderten Bedrohungslage hatte sich das bisherige dezentrale Mobilisierungs- und Materiallagerkonzept als nicht mehr zeitgemäss erwiesen.

Der Rampenverkauf findet am Donnerstag, 8. November 2018, an der Gellertstrasse 228 statt, rund hundert Meter von der Busstation Ulmenweg der Linien 36/37 entfernt. Er läuft für die Bevölkerung in zwei Zeitfenstern ab. Wer Kleinmengen von Küchenmaterial erwerben will, kann sich zwischen 11 und 18 Uhr im Scherkessel umsehen und bis zu maximal fünfzig Stück erwerben. Das gekaufte Material muss sofort mitgenommen werden. Ab 16 Uhr startet der Verkauf von Grossmengen (ohne Limiten); er endet ebenfalls um 18 Uhr. Grossmengen sind innert Wochenfrist abzuholen. Es ist nur Barzahlung möglich. Besichtigungen sowie Informationen über das Verkaufsmaterial sind ausschliesslich am Verkaufstag und nur vor Ort möglich. Kurzzeitparkplätze stehen in geringer Anzahl zur Verfügung. Das nicht verkaufte Material wird anschliessend entsorgt.

Metropolitankonferenz Basel engagiert sich für solide Beziehung Schweiz-EU

Die Perspektiven der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU und die Bedeutung eines zukunftsträchtigen Fundaments der Bilateralen Verträge standen im Fokus des Forums der Metropolitankonferenz Basel vom 29. Oktober 2018. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bekräftigten gegenüber Staatssekretär Roberto Balzaretti die Notwendigkeit solider Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Das diesjährige Forum der Metropolitankonferenz Basel war den Perspektiven der Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) gewidmet. Auf Einladung der Konferenzpräsidentin Elisabeth Ackermann legte Staatssekretär Roberto Balzaretti in seinem Referat den Stand der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen dar und skizzierte die Zukunftsaussichten. Die Präsidentin der Handelskammer beider Basel, Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, brachte in ihrem Referat die Sicht der regionalen Wirtschaft ein. Der innovative und starke Wirtschaftsraum Nordwestschweiz hängt in hohem Masse von durchlässigen Grenzen für Personen und Waren ab. Die hier ansässigen Unternehmen sind auf Arbeitskräfte aus dem (grenznahen) Ausland angewiesen. Sie fordern Rechtssicherheit und stabile Beziehungen zur EU. Im anschliessenden Podiumsgespräch diskutierten Staatssekretär Balzaretti und Nationalrätin SchneiderSchneiter mit der Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann, dem jurassischen Volkswirtschaftsminister Jacques Gerber, der Direktorin des Basler Arbeitgeberverbandes, Barbara Gutzwiller und der Präsidentin der Regio Basiliensis, Kathrin Amacker, über die Bedeutung eines institutionellen Rahmenabkommens für die Wirtschaft und die Gesellschaft in der Nordwestschweiz. Für Elisabeth Ackermann hängt der wirtschaftliche Erfolg der Metropolitanregion Basel in erheblichem Mass von guten Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) ab, so wie sie hier im Kleinen in der trinationalen Zusammenarbeit mit Deutschland und Frankreich exemplarisch vorgelebt werden. Die Podiumsteilnehmenden waren sich einig, dass dringend eine zukunftsträchtige Basis für die Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU gefunden werden muss. Ein Rahmenabkommen, so die Überzeugung aller Teilnehmenden, müsse aber so ausgestaltet werden, dass es in der Bevölkerung auf Akzeptanz stösst.

Kantonspolizei startet Präventionskampagne zum Schutz vor Einbruch

Mit der Umstellung auf Winterzeit am vergangenen Wochenende setzt die Dämmerung wieder früher ein. Den Schutz der Dunkelheit nutzen Einbrecherinnen und Einbrecher, um ihre böse Absichten umzusetzen. Am «Nationalen Tag des Einbruchschutzes» vom (heutigen) Montag startet die Kantonspolizei Basel-Stadt die Aktion «Bei Verdacht Tel. 117 - Gemeinsam gegen Einbrecher», die bis Ende Februar dauert.

Aufmerksamkeit kann Einbrecherinnen und Einbrechern das Leben schwer machen. Wer verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Situationen im Quartier oder um die Liegenschaft feststellt, soll nicht zögern über die Notrufnummer 117 die Polizei zu verständigen. Denn die Erfahrung zeigt, dass ein rasches polizeiliches Eingreifen oft zur Festnahme der Täterschaft führt. Auch bei Geräuschen wie klirrenden Fensterscheiben oder splitterndem Holz sollte man genau hinhören.

Die Kantonspolizei sensibilisiert mit Plakaten in der Basler Innenstadt, in Riehen und in Bettingen für die Thematik, aber auch in Radio-, Fernseh- und Kinospots. Die Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität wird nicht allein in Basel durchgeführt. Auch die Polizeien im Kanton Zürich, die Kantonspolizeien Solothurn, Aargau sowie Polizeikorps in der Ost- und in der Zentralschweiz nehmen daran teil.

Schon mit einfachen technischen Massnahmen lässt sich das Einbruchsrisiko verkleinern. Einbrecherinnen und Einbrecher stehen niemals gern im Rampenlicht. Deshalb empfiehlt es sich, auch bei Abwesenheit im Haus oder in der Wohnung ein Licht brennen zu lassen und so zu signalisieren, dass jemand zu Hause ist. Eine kostengünstige Zeitschaltuhr leistet hier optimale Dienste. Zudem durch Bewegungsmelder die äusseren Liegenschaftsbereiche ausgeleuchtet und geschützt werden.

Die Kantonspolizei zeigt Haus- und Wohnungsbesitzerinnen und -besitzern, aber auch Mieterinnen und Mietern, wie sie Einbrechern das Leben schwer machen können. Die Fachleute der Kriminalprävention bieten unentgeltlich massgeschneiderte Beratungen an. Die Kriminalprävention ist telefonisch unter 061 267 82 84 oder per Mail (kriminalpraevention@jsd.bs.ch) erreichbar. Erste Informationen finden sich im Internet unter www.polizei.bs.ch/praevention. Auf der Unterseite der Kriminalprävention können sich Interessierte die Broschüre «Riegel vor! Die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen gegen Einbruch» herunterladen.

Erklärung der RegioTriRhena zum Arbeitsmarkt

Die RegioTriRhena versteht sich als das Netzwerk zur Stärkung der Wirtschaft und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Dreiländereck Freiburg - Colmar - Mulhouse - Basel. Der trinationale Arbeitsmarkt mit seinen zahlreichen Grenzgängern ist in dieser Region seit Jahrzehnten gelebter Alltag. Die Lohnunterschiede sowie die nationalen und europäischen Regelungen in den Bereichen Sozialversicherung, Arbeitsrecht und Steuern schaffen jedoch Bruchstellen, die es im Interesse der Bevölkerung zu überwinden gilt. Daher fordert die RegioTriRhena die Integration des Arbeitsmarktes zu verbessern.
Zur Stärkung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes fordert die RegioTriRhena:- Die Mehrsprachigkeit muss gefördert werden, um den Stellensuchenden den Zugang zum Arbeitsmarkt in allen drei Ländern zu ermöglichen. - Die grenzüberschreitende Mobilität der Arbeitnehmer, insbesondere diejenige der Jugendlichen, ist zu verbessern. Die Infrastruktur, die Mobilitätsangebote und die Rahmenbedingungen wie beispielsweise Tarife und Ticketing sind ebenfalls zu verbessern. - Grenzübergreifende Berufsbildungsgänge sowie Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen sind zu schaffen und die Anerkennung von beruflichen Qualifikationen ist grenzübergreifend sicherzustellen. - Die grenzübergreifende Abstimmung in Arbeitsmarktfragen ist zu verbessern und grenzübergreifende Netzwerke sind zu entwickeln und zu stärken. - Die unterschiedlichen Vorschriften und Strukturen sind zu koordinieren und die Arbeitsmarkt- und Weiterbildungshilfen grenzüberschreitend zu nutzen. - Die Zusammenarbeit der RegioTriRhena mit den Universitäten und Hochschulen am Oberrhein und in diesem Rahmen die Förderung des Austauschs mit der Wirtschaft in den Bereichen der Bildung, Forschung und Innovation sollen fortgeführt und intensiviert werden. Die RegioTriRhena richtet diese Erklärung an die Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft aus den drei Teilregionen Südelsass, Südbaden und Nordwestschweiz und bietet sich als Plattform für den grenzüberschreitenden Dialog und Austausch an. Sie unterstützt mir ihren trinationalen Unternehmensführungen den Austausch und die Vernetzung der Sozialpartner. Im Rahmen ihrer jährlichen Konferenzen nimmt die RegioTriRhena die Anliegen im Grenzraum auf und leistet inhaltliche Beiträge für eine Verstärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Zuletzt diskutierten entsprechend an einer Veranstaltung der RegioTriRhena Vertreter der Wirtschaft und Politik aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz die Herausforderungen und Perspektiven des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts.Übergeordnetes Ziel der RegioTriRhena ist es, die trinationale Region zu stärken, um im Wettbewerb der europäischen Regionen besser bestehen zu können. Mitglieder des Vorstands sind: 

- Daniel Adrian, Conseiller départemental, Präsident RegioTriRhena, 

- Kathrin Amacker, Präsidentin Regio Basiliensis 

-Bernd Dallmann, Präsident Regio-Gesellschaft Schwarzwald-Oberrhein.

Sommersaison in Vorarlberg steuert auf Rekordergebnis zu

Der September 2018 hat dem Tourismus in Vorarlberg weitere Zuwächse beschert. Die Landesstelle für Statistik weist in ihrem Monatsbericht +4,6 Prozent Gäste und +3,1 Prozent Nächtigungen aus. Damit steuert die Sommersaison 2018 auf ein Rekordergebnis zu. Noch nie sind im Zeitraum Mai bis September so viele Urlaubsgäste nach Vorarlberg gekommen. Heuer wurden 1,1 Millionen Ankünfte (+1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und mehr als 3,55 Millionen Übernachtungen (+0,6 Prozent) gezählt. Damit wird der Aufwärtstrend im Vorarlberger Tourismus prolongiert, freuen sich Tourismusdirektor Christian Schützinger und Landesstatthalter Karlheínz Rüdisser. Mit einem Plus von 46,5 Prozent stechen die Campingplätze in der Tourismus-Statistik für September hervor. Für diese habe sich durch die außergewöhnliche Dauer des warmen und schönen Wetters die Saison verlängert, erklärt Schützinger. Ansonsten haben praktisch alle Arten von Unterkünften von den Zuwächsen bei Gästen und Nächtigungen profitiert.Besonders positiv entwickelte sich die Zahl der Gäste aus Deutschland. Der Rückgang bei Schweizern ist laut Schützinger österreichweit zu verzeichnen: "Hier scheint nach Jahren dynamischen Wachstums ein Plafond erreicht." Gemeinsam mit den österreichischen Kollegen werde man die Gründe genau analysieren und die Ergebnisse in die künftige Strategie einfließen lassen.

Winterflugplan auf EuroAirport

Mit der Umstellung auf die Winterzeit tritt der neue Winterflugplan vom 28. Oktober 2018 bis 30. März 2019 am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg in Kraft und bringt einige Neuigkeiten im Flugangebot mit.

Ganz neu in diesem Winter:

- Agadir, eine der grössten touristischen Städte Marokkos, die von Air Arabia (1x/Woche) angeflogen wird

- Die hochfrequente Verbindung mit easyJet nach Berlin Tegel (19x/Woche), welche zur weiterhin angebotenen Strecke Berlin Schönefeld hinzukommt

- Debrezin, die zweitgrösste Stadt Ungarns, die zum ersten Mal von Wizz Air (2x/Woche) bedient wird und die sehr dynamische Entwicklung der Anbindungen des EuroAirport mit den östlichen Ländern Europas weiterhin unterstreicht

- Santa Cruz de la Palma, Hauptstadt der kanarischen Insel La Palma, die nun auch neben den vier anderen kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa, direkt ab dem EuroAirport von easyJet (2x/Woche) erreichbar ist

- Pristina mit Wizz Air (3x/Woche) zusätzlich zu dem bestehenden Angebot von easyJet (7x/Woche)

Destinationen, die im Sommer 2018 neu waren und nun im Winter weiter angeflogen werden:

- Athen mit Aegean Airlines (2x/Woche) und mit easyJet (2x/Woche)

- Belgrad mit easyJet (3x/Woche) zusätzlich zu dem Angebot von Wizz Air (4x/Woche)

- Budapest mit Wizz Air (5x/Woche) zusätzlich zu den bestehenden Flügen von easyJet (9x/Woche)

- Lamezia Terme mit easyJet (2x/Woche)

- Palma de Mallorca mit Eurowings (3x/Woche)

Weitere Anpassungen des Flugplanangebots diesen Winter:

- Warschau wird nun von easyJet bedient (3x/Woche)

- Wien wird nicht nur von Austrian Airlines (12x/Woche) sondern auch noch von easyJet (6x/Woche) angeflogen

Im Ferienverkehr gibt es nach wie vor eine grosse Auswahl an Winter-Sonnendestinationen: Wöchentliche Abflüge nach Ägypten (Hurghada), in die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubaï), in die Kapverden (Boa Vista und Sal), nach Spanien (Fuerteventura, Gran Canaria, Palma de Mallorca, Teneriffa) und in die Türkei (Antalya, Izmir).

Zusammengefasst bieten in diesem Winter ab dem EuroAirport über 20 Fluggesellschaften mehr als 550 Abflüge pro Woche zu 78 Flughäfen als Direktverbindungen im Linienverkehr an.

Verkehrsprognose Ende 2018

Von Januar bis Ende September 2018 haben rund 6,5 Millionen Fluggäste den EuroAirport genutzt, was einem Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahrs entspricht. Im gleichen Zeitraum steigt die Anzahl gewerblicher Flugbewegungen (Starts und Landungen von Linien- und Charterflügen) mit 4 Prozent weniger stark als die Passagierzahlen. Gesamthaft ist die Anzahl Flugbewegungen (inkl. Frachtflügen und nicht gewerblichen Verkehr) um 0,6 Prozent gestiegen.

Für 2018 rechnet der EuroAirport neu mit einem Anstieg der Passagierzahlen von 7,6 Prozent auf 8,5 Millionen. Nach wie vor tragen die positive Wirtschaftslage der Region rund um den EuroAirport sowie die starke Nachfrage des Markts dazu bei, dass Airlines ihr Angebot ab dem EuroAirport weiter ausbauen und neue Verbindungen lancieren.

Der neue Winterflugplan 2018-2019 steht unter www.euroairport.com zum Herunterladen bereit (Rubrik "Flugplan"):

https://www.euroairport.com/de/passagiere-besucher/abflug-ankunft/fluege/flugplan.html

Infektionskrankheit bei Feldhasen in Vorarlberg festgestellt

Wie die Abteilungen Veterinärangelegenheiten und Sanitätsangelegenheiten im Amt der Landesregierung heute, 26. Oktober, bekanntgeben, wurde bei einem vergangene Woche in der Nofler Au bei Feldkirch tot aufgefundenen Feldhasen der Erreger der Tularämie, eine Infektionskrankheit bei Hasen und Nagetieren, nachgewiesen. Es ist dies der erste festgestellte Fall bei einem Hasen in Vorarlberg.

Vorkommen gab es bislang im Osten Österreichs. In der jüngeren Vergangenheit waren auch Fälle im süddeutschen Raum und in der Schweiz bekannt geworden. Bei der Tularämie handelt es sich um eine bakterielle Infektion. Eine Übertragung auf den Menschen kann nicht ausgeschlossen werden.

Deshalb wird empfohlen:

- Tote Hasen oder andere Nagetiere nicht mit bloßen Händen anzugreifen.

- Das Fleisch von Hasen nur in gegartem Zustand zu verzehren.

- Bei grippeartigen Erkrankungen mit Fieber und Gliederschmerzen den Hausarzt aufzusuchen. Eine rechtzeitige Antibiotikatherapie hat im Allgemeinen einen guten Behandlungserfolg.

Die Geehrten
Die Geehrten

Der Kanton Basel-Stadt hat am 26. September 2018 die Marke von 200ʹ000 Einwohnerinnen und Einwohnern erreicht und überschritten. Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann und Regierungsrat Baschi Dürr, Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements, empfingen deshalb - stellvertretend für alle Neuangemeldeten - eine Gruppe aus vier Einzelpersonen und einer Familie mit einem Neugeborenen zur kleinen Feier im Kundenzentrum der Bevölkerungsdienste im Spiegelhof.

Das Einwohneramt registrierte im vergangenen Jahr 13ʹ736 Anmeldungen von Zuziehenden, 13ʹ158 Abmeldungen wegen Wegzugs, 10ʹ597 Wohnungswechsel innerhalb des Kantons, 2083 Geburten und 2145 Todesfälle. Pro Tag werden durchschnittlich 760 Kunden in der Kundenhalle des Spiegelhofs bedient. Zudem beantwortet das Einwohneramt täglich 220 Telefonanrufe und 210 Eingänge auf dem Mail oder Postweg.

Der Kanton Basel-Stadt hat erstmals im Jahr 1952 die Marke von 200ʹ000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten. Den Höchstwert von 236ʹ219 Einwohnerinnen und Einwohnern erreichte er Ende 1970. Ein stetiger Bevölkerungsrückgang in den folgenden Jahren führte dazu, dass 1986 die Bevölkerungszahl wieder unter 200ʹ000 fiel.

Rheinsteg zu teuer

"Ich gebe es offen zu, mit diesem Ergebnis hat niemand gerechnet", erklärte Oberbürgermeister Klaus Eberhardt in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Rheinfelden Baden am Donnerstagabend. Das günstigste Angebot liegt rund vier Millionen Euro (netto) über der Kostenberechnung des Ingenieurbüros Miebach. Eberhardt machte deutlich, dass "zu diesen Bedingungen" das Projekt für ihn nicht durchführbar sei. Gleichzeitig appellierte er an die Gemeinderäte, vor dem nächsten Schritt die Sachlage gründlich zu analysieren.
Da das Ergebnis der Ausschreibung so deutlich von den Kostenberechnungen abweicht, dürfen die Projetträger die Ausschreibung, welche nach deutschem Recht durchgeführt wurde, aufheben und direkt mit den Firmen, die ein Angebot eingereicht haben, "verhandeln". Diesen Schritt möchten die beiden Städte gerne gehen. "Wir hoffen, so zu erfahren, wie es zu diesen großen Abweichungen kommen konnte. Vielleicht verbergen sich ja hinter der einen oder anderen Zahl ein Risikozuschlag oder eine Fehlinterpretation des Ausschreibungstextes", so Eberhardt. Fraglich ist laut Stadtammann Franco Mazzi auch, ob derzeit eine für das Projekt ungünstige Marktsituation herrscht.
Insgesamt hatten sich 24 Firmen für die Ausschreibung interessiert. Angebote wurden aber letztendlich nur von zwei Firmen abgegeben. "Tatsache ist, dass die Stahlbranche gerade boomt und das Projekt durch den "grenzüberschreitenden Charakter" nicht zu den einfachsten gehört", erklärt Tobias Obert, Projektleiter der deutschen Seite. Auch eine erneute Ausschreibung mit einer Aufteilung in Tiefbau- und Stahlbauarbeiten wäre möglich.
Sowohl Oberbürgermeister Klaus Eberhardt als auch Stadtammann Franco Mazzi sind von dem Ausschreibungsergebnis enttäuscht und hoffen darauf, in den Gesprächen mit den Bietern zu einer realistischeren Kostenkalkulation zu kommen.

Die beiden Rheinfelden hatten im Jahre 2014 einen internationalen Projektwettbewerb für einen neuen Rheinübergang durchgeführt. Der neue Steg soll an Stelle des 2010 zurückgebauten Kraftwerksteges die beiden Rheinfelden mit einem Fuß- und Radweg verbinden. Die Kostenschätzung belief sich zuletzt auf rund 6,4 Millionen Euro (netto).